05 Januar 2015

Schenken oder nicht schenken? - Die Antwort!

Zu Weihnachten hatte ich mir vorgenommen, dass es keine Geschenke in den Ausmaßen der letzten Jahre geben sollte. Hier habe ich euch davon berichtet und um ehrlich zu sein habe ich mich in weiten Teilen daran gehalten. Einzig Herr Freund sollte Geschenke bekommen, doch dann kam die Tatsache hinzu, dass ich Weihnachten im Kreise meiner liebsten Böner und ihrer Mutter feierte. Und wenn tolle Menschen über den großen Teich anreisen und einige Jahre seit dem letzten Treffen vergangen sind, darf man auch schenken. Nein, dann will man auch schenken.
Böner bekam den wirklich zauberhaften Kalender von FotoSally, der von nun an ihr neu bezogenes Heim in Brooklyn zieren wird und dazu das Törtchenzeit Backbuch, weil es so gut zu unseren Träumen passt. Für ihre Mutter besorgte ich eine süße Kulturtasche, handgemachte Seifen und das ein oder andere Gadget. Es war allerdings gar nicht die Bescherung das Highlight, sondern der ganze Tag. Die Abholung morgens am Flughafen, ausgiebiger Brunch, Kaffee bei Herr Max, leckerstes Abendessen und das alles gekrönt von tollen Gesprächen. Das war sicher das größte Geschenk neben der großen Tüte voll mit Kaffeebohnen, Porzellan und wärmsten Socken ;) 
                                  

Herr Freund bekam übrigens Rahmen für seine Schallplatten, damit er das im diesem Jahr selbst zu Ton und Vinyl gebrachte auch angemessen präsentieren kann. Dazu ein Wandkalender, praktisch und dringend benötigt. Wozu große Zwangsgeschenke, wenn die Freude darüber doch ebenso groß war? Die Familie wurde schon zum Nikolaustag mit Plätzchen, einem kleinen Buch und lieben Worten bedacht, wohingegen mich deren milde monetäre Gabe dann doch verlegen machte, einfach weil wir uns ja "Nichts" schenken wollten. Doch obwohl die Nichtschenkung nicht ganz eingehalten wurde, wurde mein Wunsch an andere zu denken nicht vergessen. Es gab eine Spende meinerseits für syrische Flüchtlinge, denn ich weiß, dass jeder Euro dort sehr gut angelegt ist!

Im nächsten Jahr werde ich mit mehr Bedacht an die Weihnachtsgeschenke gehen. Weniger Spontankäufe tätigen, stattdessen lieber über das Jahr schon passende, gewünschte Geschenke besorgen und dabei das große Ganze nicht vergessen.

Habt einen guten Start in die erste richtige Woche des neuen Jahres!

PS: Verzeiht die fehlenden Bilder der folgenden Blogposts, doch irgendwie wurden meine gesamten Bilder gelöscht und ich bin nun in großer Aufregung dabei, alles wieder zu flicken!

Kommentare:

  1. "wir schenken uns nichts", heißt es bei uns auch oft zu den verschiedensten Anlässen unterm Jahr. Und dennoch hat dann jeder eine Kleinigkeit. Es muss ja nicht immer was Großes sein. Es ist ja die Geste und der Gedanke an sich, der das Schenken und Beschenkt werden so toll und einzigartig macht.
    Hab einen guten Start in die neue Woche. LG, Martina

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  2. Hört sich nach einer tollen Zeit mit lieben Menschen und auch gut gewählten Geschenken an. Schön!
    Bis bald! Julika

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  3. alle bilder weg???? oh no!
    viel erfolg beim wieder zurecht basteln. bitte bitte lass das nicht an blogger liegen...

    bei uns wurden die geschenke dieses jahr auch etwas eingeschränkt. wir haben unter den gewschwistern und anhängen gewichtelt... mit dam fazit, dass meine eltern mit dem größten geschenkeberg nach hause sind :-D

    ganz liebe grüße und viel erfolg beim bilder besorgen,
    julia

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  4. Da sprechen wunderbare Weihnachtsgefühle aus deinen Worten, glücklich einfach zusammen sein. Und wenn man schenken will und einem auch etwas passendes einfällt, dann finde ich das total schön. Blöd ist doch nur, wenn man einfach irgendwas schenkt.
    Hab eine wunderbare Woche, liebste Grüße
    Eva
    PS: Sch*, so viele Bilder weg? Toi, toi, toi beim wieder Hinbiegen.

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  5. So wie Du es beschreibst, so schön Deine Erzählung, ist die Zeit mit lieben Menschen doch das beste Geschenk.

    Mit den meisten um mich halte ich es ebenso: "Nichts schenken". Mit "großen" Lieblingsfamilienmenschen wird eine Aktivität geplant, also auch wieder gemeinsame Zeit, der "kleinere" bekommt "was zum Musikmachen".
    Im Bekanntenkreis einer besten Freundin wird unter geschätzten 20-30 Leuten hin und her geschenkt und keine Kleinigkeiten. Ich staune immer wieder wenn ich einem Teil der Geschenkübergaben beiwohne. Das ist mir viel zu viel Geld und Überfluss/Verschwendung und würde mir Stress statt Spaß bereiten. Zumal ich selbst leider so pingelich/eigen bin, dass man bei mir oft daneben liegt (wenn man nix aus meiner stets vorhandenen Wunschliste wählt).

    Ich hoffe so sehr, dass Dein Bloghorror sich beheben lässt. Ich habe vor Schreck, gestern noch eine Blogsicherung erstellt. Puh!!

    Alles Bloggute + herzliche Grüße!
    Minza

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Danke und Ahoi!