16 September 2015

Ein grünes Résumé

Das Gartenglück wurde in diesem Jahr ein wenig größer geschrieben als bisher. Mit dem Wunsch mehr Struktur im Garten zu haben, wurden Ideen gesammelt und alles in kleinen Projekten umgesetzt. Schön ist da natürlich, dass Herr Freund samt Familie den Garten nutzen und helfende Hände nicht weit sind. Für mich standen das Hochbeet und die Gemüsezucht im Vordergrund. Das Beet, aus einfachen Europaletten gebaut, wurde zu Beginn mit unzähligen Kräutern bestückt, ein paar Reihen Radieschen und Karotten dazu. 
Die Erfahrung, dass der Kürbis mit seinen Blättern zu schnell zu groß wurde und Erdbeeren in dem Beet von allem anderen überwuchert werden, kann im nächsten Jahr nur von Vorteil sein. Nun wächst der Kürbis in sichtbarer Geschwindigkeit über die neuangelegte Rasenfläche und hört kaum auf sich seinen Weg zu bahnen. Die Erdbeeren werden im nächsten Jahr als Berandung des Palettenbeetes hoffentlich eine bessere Figur machen. 
 
Die gesamte Zucchiniernte fiel einer unbekannten Erkrankung zum Opfer. Die Gurkepflanze, welche ich bei IKEA vorgezogen gekauft habe, war trotz bestem Boden und Dünger nicht zu gebrauchen. Schon bei einer Länge von 10cm wurden die Gurken weich und gelb. Der einzige Probebissen war bitter wie Galle. Schade drum. 

Letzte Babyauberginen - Missglückte Gurken - Chiliblüten - Handgroße Riesenraupe des mittleren Weinschwärmers
Die Tomaten sind so zahlreich, wegen fehlender Sonne auch im September teils noch grün, aber in rot und reif unglaublich schmackhaft. Auch hier haben wir gelernt, dass im nächsten Jahr von Beginn an Tomatenpyramiden helfen sollen, den Dschungel in Schach zu halten. Jetzt im Spätsommer, mit dem ersten Gefühl von Herbst, zeigt sich wie viel wir schon geschafft haben und dass man beim Gärtnern eben immer auf Erfahrung und Wetterumstände setzen muss. Ein kühlerer, unbeständiger Sommer ist eben auch viel schwieriger für jede Ernte.

Doch das Schönste ist eigentlich, dass egal wie viel nicht geklappt hat, es immer Spaß gemacht hat und fast meditativ wirkte Kräuter zurückzuschneiden, Radieschen zu ernten und Möhren frisch aus dem Garten zu verspeisen.

Der Dschungel nimmt kein Ende..

Auf das nächste Jahr bin ich sehr gespannt. Die ersten Projekte sind schon gepinnt, die diesjährigen Erfahrungen eingebracht und damit vielleicht der Grundstein für neues Gartenglück gelegt. 

Habt es schön!

Kommentare:

  1. Sososo schön! Ich möchte auch einen Garten haben!!
    Du sag mal, Kennst du die Willkomensinitiative Kiel? Vielleicht magst du mir mal schreiben, ich kann dir irgendwie keine Nachricht auf Facebook hinterlassen...

    Liebe Grüße aus Heidmühlen!
    Vera :)

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    1. Huhu Vera, ich hab dir bei Instagram geschrieben. Kannst sonst auch gern unter franseliebtmeersgmail.com schreiben ;)

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  2. Gärtnern braucht Zeit und bringt immer Pläne durcheinander...
    GLG
    Astrid

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    1. Deswegen sollte ich meine Erwartungen wohl einfach ein wenig niedriger ansiedeln ;)

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  3. Ich habe seit kurzem auch ein Haus mit großem Garten und bin total begeistert von der Gartenarbeit. Tomaten habe ich dieses Jahr auch geerntet nach dem ich den Dschungel überwunden hatte ;-).
    Ich werde mir mal angucken, was Du gepinnt hast.

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    1. Ja, ja der Dschungel. Die gepinnten Tomatenkörbe find ich übrigens richtig gut :)

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  4. Ich bewundere ja die Menschen, die so ausdauernd im Garten werkeln. So gerne ich mich in unserem riesigen Garten auch aufhalte, so ungern arbeite ich darin. Zum Glück ist da ja noch meine Mutter, die den Garten mit nutzt und zumindest ansatzweise in Schuss hält. Sie pflanzt auch immer ganz fleißig Gurken, Bohnen, Tomaten, Salat und was weiß ich noch alles, das ich dann gerne auch mit verzehre... Unser Teil ist dann wohl eher als Biotop zu sehen :-)
    Liebe Grüße, Dani

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  5. Du Glückliche! Ich bin ja auch meist nur am Wochenende da und hab nur einen kleinen Teil der Arbeit. Vielleicht auch ganz gut so ;)

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  6. Hier wurden nur ein paar Tomaten auf dem Balkon geerntet und das hat schon so so glücklich gemacht! :)

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Danke und Ahoi!