05 Juni 2016

Iced Brew Coffee - Viel mehr als kalter Kaffee

Die Sonne lugt durch den Gardinenspalt, die vertraute Sommerschwüle macht sich im Raum breit und um richtig aufgeweckt in den Tag starten zu können, braucht es nur einen Griff in den Kühlschrank. Auf Vorrat gebraut, war schon in den letzten Jahren der Cold Brew Coffee Begleiter an warmen und sogar an den kalten Tagen des Jahres.
 
Über Nacht in lauwarmem Wasser gezogen, weniger bitter und in einer Glasflasche auf Vorrat einige Zeit haltbar - aber auch nur, wenn man den eigenen Konsum einzuschränken weiß. Sollte der Griff in den Kühlschrank jedoch nur eine leere Flasche hervorbringen, die so gar nicht nach erquickendem Kaffeegenuss ausschaut, dann hilft die schnelle Methode für guten, kalten Kaffee - Iced Brew. Handgefilterter Kaffee, der sich direkt über einen Berg frischer Eiswürfel ergießt. An manchen Tagen gibt es nichts besseres und wenn doch, dann höchstens ein leckeres Eis aus der Eisdiele oder die Magnumflasche Wein. Weil mir im Sommer kaum etwas besser schmeckt als fruchtiger Kaffee, habe ich mich für eine Äthiopische Bohne entschieden.
Für einen Hario-Filter passt übrigens ein Verhältnis von 30 Gramm Kaffee und 250 Gramm Wasser sehr gut.
Im Sommer sind fruchtige - meist -  afrikanische Kaffeesorten für Eiskaffee besonders gut geeignet.
Der große Schluck Sahne [oder auch Milch] darf nicht fehlen!
Guter Kaffee - vor allem Spezialitätenkaffee - ist mittlerweile zu einem Distinktionsmerkmal geworden. Es hat sich eine eigene Subkultur kultiviert und auch Filmemacher beginnen sich für das Thema zu interessieren. Mit "fika: to have coffee" hat Fabian Schmid eine mehrteilige Webdokumentation über ein schwedisches Lebensgefühl geschaffen, dass es ohne Kaffee nicht geben würde. Also Eiswürfel raus, Kaffee drüber und die Serie angeklickt.
Habt es gut!

Kommentare:

Danke und Ahoi!