18 Juli 2016

Segel setzen..

Dass die Phasen des Lebens Wellenbewegungen gleichen, werden die meisten von euch wissen und selbst oft versuchen den Kurs zu halten. Es gibt diese guten Zeiten, in denen alles ein wenig einfacher von der Hand geht und man sich freut, dass die Lebenswellen im Sonnenschein taktvoll glitzern. Auf der anderen Seite sind da die rauen, stürmischen Zeiten. Jene in denen man sich aufreibt und manchmal glaubt, dass der Kampf ums Ruder viel Kraft fordern wird.
Während des Studiums hatte man ein Ziel vor Augen und die Herausforderungen bestanden darin zum Ende eines jeden Semesters zu repetieren, was einem in etlichen Veranstaltungen zugetragen wurde. Es war immer eine Stetigkeit vorhanden, an der man sich entlang hangeln und wie aus dem Ausguck erahnen konnte, was kommen wird. Immer den Anker in der Hand und das Steuer im Blick. Doch wenn du alles gegeben hast, den Kurs gehalten und jede noch so harte Welle genommen hast, kommt mit dem Ende dieser Lebensphase ein kleiner Querschläger. Für mich war dieses Ende der Masterabschluss und die damit verbundene Suche nach dem nächsten Ziel. Der Moment in dem die Wellen dich ins existenzielle Taumeln bringen und die Gedanken um deine Zukunft dich nicht immer munter aussehen lassen. Dass da draußen Abenteuer warten ist uns allen klar, doch nicht immer wirken sie von Beginn an einfach zu händeln. Das Schöne ist die Bestätigung, dass sich alles zum Guten wendet und die aufgeblähten Segel dich dahin gleiten lassen, wo du am glücklichsten bist.

Manchmal sind genau die kurzen Zeiten des Kampfes um existenzielle Ängste, Beruf und Zukunft jene, die dich ans Ziel bringen und dich für alle weiteren Stürme, das Steuer noch fester in der Hand halten lassen. Einzig die Ehrlichkeit zu sich selbst und der Glaube an den eigenen Willen sind ausschlaggebend für eine erfolgreiche Passage.
Habt einen schönen Tag und verzeiht, wenn der Beruf es hier etwas ruhiger werden lässt! ♥

Kommentare:

  1. wunderschöne worte, eigentlich bilder... ´zu gut kenne ich die Gefühle die du beschreibst, noch immer kenne ich das gefühl nicht wirklich im hafen angekommen zu sein....

    kennst du "ahoi" von wolfgang müller?

    ...und wenn der wind mal nicht dein freund ist,
    der wind dir die haare zerzaust
    weder links noch rechts ´ne richtung ist,
    fahr´ einfach geradeaus...

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  2. Ach liebe Franse, jetzt dachte ich schon, Du setzt Deine Segel woauchimmer hin weg vom bloggen - bin ich froh, dass dem nicht so ist. : )
    Das mit dem ersten Job nach der Uni die Prioritäten verschoben werden, ja, so ist das wohl... genieß die aufregende Zeit! ... und ich folge DIr dann und wann ein wenig auf snapchat und gucke zu, was DU so zu berichten hast. : )
    Viele liebe Grüße! Julika

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  3. Liebe Franse,

    wie toll, dass das mit dem neuen Job geklappt hat! Ich komme nicht mehr hinterher gerade auf all meinen Kanälen und habe deshalb auch Deinen Weg bei Snapchat nicht mehr weiterverfolgen können... Ich wünsche Dir für Deinen Start in das Berufsleben auf jeden Fall alles erdenklich Gute! Pass auf Dich auf, gönne Dir Pausen und lass es nicht allzu stressig werden!

    Liebst Kathrin <3

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  4. ...die Segel setzen, das würden wir am liebsten jeden Tag - aber der Job lässt es leider nicht zu. So "surfen" wir durchs Netz und suchen Gleichgesinnte....

    Schöne Worte - schöne Bilder...

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Danke und Ahoi!